Biogasanlage

Abfall zu grüner Energie

Zellinger steht für „Entsorgung mit Qualität“, aber auch für Innovation und Umweltbewusstsein. Speziell bei der Errichtung der hochmodernen Biogasanlage wurde hierauf besonderes Augenmerk gelegt. Die Anlage entspricht somit den neuesten rechtlichen, technischen und umweltrelevanten Erkenntnissen.
Die Biogasanlage Zellinger ist daher eine der ersten nach ISO 14001:2004 zertifizierten Biogasanlagen Österreichs. 

Was kann in der Biogasanlage übernommen werden?

  • Altspeiseöle und -fette
  • Bioabfälle
  • Fettabscheiderinhalte
  • Molkereiabfälle
  • Pflanzliche und tierische Abfälle
  • Speisereste
  • Überlagerte Lebensmittel
  • usw.

Wie werden die Abfälle verarbeitet?

Die Abfälle werden in der Übernahmehalle direkt in den Übernahmebunker eingebracht. Anschließend wird das angelieferte Material vorzerkleinert und von Störstoffen befreit. In den beiden Vorgruben wird das Material zwischengelagert und anschließend in der Hygienisierungsanlage erhitzt. Die Fermenter werden mit dem Substrat beschickt und der Gärprozess in Gang gesetzt. Das entstehende Biogas gelangt in den Gasspeicher und wird anschließend den beiden Blockheizkraftwerken, mit einer elektrischen Leistung von jeweils 180 kWh, zur Erzeugung des ÖKO-Stroms zugeführt.

Abschließend wird das vergorene Substrat im Gärrestbehälter gelagert um danach zur Ausbringung als hochwertiger Dünger für die Landwirtschaft zur Verfügung zu stehen.

Woher stammen die Abfälle?

Ein Großteil der übernommenen Abfälle stammt aus der Speiserestesammlung der Gastronomie und Großküchen. Die anfallenden Speisereste werden in verschließbaren, geruchsfesten 120l Kunststoffbehältern vor Ort von einem Spezialfahrzeug der Zellinger GmbH entleert und gemäß den gesetzlichen Hygienevorschriften gereinigt.

Die Entleerung erfolgt nach kundenspezifischen Intervallen, wobei eine wöchentliche Entleerung empfehlenswert ist, um einer Geruchsentwicklung entgegenzuwirken und einwandfreie Hygiene zu gewährleisten.

Was darf in die Speiserestetonne?

  • Obst- und Gemüsereste
  • verdorbene Nahrungsmittel
  • Speisereste (Fleisch-, Fisch-,
  • Käse-, Wurstwaren, …)
  • Kaffeefilter, Teebeutel, Eierschalen
  • Speiseöle, Speisefette
  • Milch- und Milchprodukte

Was darf nicht in die Speiserestetonne?

  • Verpackungen (Papier, Karton, Kunststofffolien, Alufolie, …)
  • Getränkeverpackungen (Blechdosen, Glasflaschen, PET-Flaschen, etc.)
  • Besteck, Keramik
  • Holz (Baum- und Strauchschnitt)
  • Erde
  • Knochen
  • Tierkadaver
  • Restmüll (Kehrricht, Asche, Zigaretten, etc.)
  • Toilettartikel (Windeln, Kosmetiktücher, Wattestäbchen, etc.)
  • Textilien
  • Gefährliche Abfälle (Batterien, Lacke, etc.)

Sie benötigen weitere Informationen?

Das Team von Zellinger steht Ihnen gerne unter 07234/82303 bzw. office@zellinger.co.at zur Verfügung.